Schlagwortarchiv für: Psychiatrie

Video: Karin’s Depressionsbehandlung in der OVID Praxis Berlin (SWR1 – „Was ist gut an … Drogen?“)

Bei der Behandlung von Depressionen stellen pharmakologisch basierte Langzeittherapien oft das Mittel der Wahl dar. Einen neuen Ansatz, depressiven Menschen zu helfen, stellt die Augmentierte Psychotherapie dar, bei der unter anderem bewusstseinserweiternde Substanzen wie Ketamin zum Einsatz kommen. Die so induzierten, veränderten Bewusstseinszustände werden anschließend therapeutisch integriert. Dieser in Deutschland noch relativ neuen Behandlungsmethode widmen sich Dr. med. Andrea Jungaberle und ihre KollegInnen in ihrer Gemeinschaftspraxis in Berlin Friedrichshain. Esanum hat das interdisziplinäre Team besucht und uns über das innovative Verfahren informiert.
Das Ärztenetzwerk esanum hat einen Videobeitrag über die neu eröffnete OVID Praxis Berlin gedreht. Darin berichtet Dr. med. Andrea Jungaberle, Sergio Pérez und Mitglieder des Therapeutenteams stellen das Konzept für psychedelisch-augmentierte Psychotherapie vor. Augmentiert heißt: „verstärkt, erweitert, intensiviert“.

Sonderheft Pharmacopsychiatry über Psychedelika in der Psychiatrie 2021 – über die Besonderheiten disruptiver Therapien

Sonderheft Pharmacopsychiatry über Psychedelika in der Psychiatrie 2021 – Gerhard Gründer und Henrik Jungaberle über die Unterschiede disruptiver Therapien


Henrik Jungaberle

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Ein Sonderheft von Pharmacopsychiatry

„Psychedelics in Psychiatry 2021“

Die Sonderausgabe der Zeitschrift Psychopharmakologievom Juli 2021 ist der Renaissance der Psychedelika in der Psychiatrie gewidmet, die in den letzten Jahren stattgefunden hat. „Psychedelics in Psychiatry 2021“ enthält vier interessante Übersichtsartikel zu verschiedenen Aspekten der historischen Entwicklung und aktuellen Forschung zur Behandlung psychischer Erkrankungen mit Psychedelika und ihrer Wirkung in der Psychotherapie.
Zusammen mit Gerhard Gründer hat Henrik Jungaberle in dieser Ausgabe einen Artikel zum Thema „Die mögliche Rolle psychedelischer Drogen in der psychiatrischen Versorgung der Zukunft“ verfasst.

Prof. Dr. Gerhard Gründer beschreibt in seinem Editorial die Themenbreite des Sonderheftes:

„Es ist wichtig, sich der historischen Wurzeln unserer heutigen medizinischen Praktiken bewusst zu sein. Dies gilt insbesondere für die Verwendung von Psychedelika zu medizinischen Zwecken. Nichols und Walter geben in ihrem sorgfältigen Review einen Überblick über die historischen Grundlagen, auf denen die gesamte aktuelle psychedelische Therapieforschung beruht [5]. Die Behandlung mit einem Psychedelikum besteht nicht nur aus der Verabreichung einer Pille. Vielmehr muss sie immer in eine psychotherapeutische Behandlung eingebettet sein. Umfang und Art dieses psychotherapeutischen Programms sind Gegenstand intensiver Forschung, deren aktueller Stand in dem Überblick von Nayak und Johnson [6] dargestellt wird. Was ist der Wirkmechanismus von Psychedelika? Das gesamte Spektrum der psychologischen und biologischen Prozesse, die durch Psychedelika ausgelöst werden, ist Gegenstand der Übersichtsarbeit von Mertens und Preller [7]. Sie erörtern den aktuellen Stand der Forschung am Beispiel zweier möglicher künftiger therapeutischer Indikationen, nämlich affektive Störungen und Substanzgebrauchsstörungen. Schließlich erfordert die psychedelische Therapie nicht nur eine neue Infrastruktur, in der sie durchgeführt wird, sondern muss auch in das bestehende System integriert und vom Freizeitkonsum dieser Substanzen abgegrenzt werden. Viele soziale, politische und kulturelle Fragen sind von dieser Enkulturation betroffen. Die Herausforderungen, wie Psychedelika in ein zukünftiges psychiatrisches Versorgungssystem implementiert werden könnten, werden von Gründer und Jungaberle [8] diskutiert.“

15. Juli 2021


German journalist Marlene Halser on the LSD-researcher Hanscarl Leuner. "Psychedelic mushrooms are in demand on the stock market - this man paved the way for them" (Wirtschaftswoche)  For almost 30 years, Hanscarl Leuner treated people with LSD and psilocybin at the University Hospital in Göttingen. Substances in which highly valued start-ups are currently investing - while the German researcher has been relegated to the sidelines of society."  From Halser's article:  "Unclear moral standards." Henrik Jungaberle, who now runs the Mind Foundation in Berlin, an organization that promotes legal scientific research into psychedelic substances, attended the 1996 ECBS congress as a student. He says he perceived the association at the time as a group with "unclear moral standards" in its stance on underground therapies. moral standards. Samuel Widmer was particularly polarizing, he says. The so-called Cherry Blossom Community emerged around the Swiss psychotherapist, who died in 2017: Widmer allegedly administered mescaline and MDMA in group sessions without authorization. Jungaberle says that "a system of mutual dependencies" developed within the underground scene at the time, in which "one could not speak out critically to colleagues, because otherwise one would have run the risk of being exposed oneself. otherwise you would have run the risk of being exposed. That alone argues for legal research rather than a ban. In fact, the chances of this happening are as good as they were last in the sixties. Jungaberle's Mind Foundation is involved in one of the two psilocybin studies recently granted research approval by the drug regulator.  Translated with www.DeepL.com/Translator (free version)




Video: Psychedelische Therapie seriös – Das Ärzteportal esanum berichtet über die OVID Praxis Berlin

Bei der Behandlung von Depressionen stellen pharmakologisch basierte Langzeittherapien oft das Mittel der Wahl dar. Einen neuen Ansatz, depressiven Menschen zu helfen, stellt die Augmentierte Psychotherapie dar, bei der unter anderem bewusstseinserweiternde Substanzen wie Ketamin zum Einsatz kommen. Die so induzierten, veränderten Bewusstseinszustände werden anschließend therapeutisch integriert. Dieser in Deutschland noch relativ neuen Behandlungsmethode widmen sich Dr. med. Andrea Jungaberle und ihre KollegInnen in ihrer Gemeinschaftspraxis in Berlin Friedrichshain. Esanum hat das interdisziplinäre Team besucht und uns über das innovative Verfahren informiert.
Das Ärztenetzwerk esanum hat einen Videobeitrag über die neu eröffnete OVID Praxis Berlin gedreht. Darin berichtet Dr. med. Andrea Jungaberle, Sergio Pérez und Mitglieder des Therapeutenteams stellen das Konzept für psychedelisch-augmentierte Psychotherapie vor. Augmentiert heißt: „verstärkt, erweitert, intensiviert“.